Hanpu Li 李函璞

Nach der Melodie Zhegutian · Mehrere Abende an der Lampe, Schreibversuche; unvollendet

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Erstfassung

《鷓鴣天 · 連夕燈下試筆,未竟》

幾夕簾前共剪燈,平生話到又三更。 從頭説盡還存半,且任宵深硯自凝。 言漸杳,露初零。獨餘一語未分明。 頻頻蘸得毫端黑,墨至濃時偏不成。

Nach der Melodie Zhegutian · Mehrere Abende an der Lampe, Schreibversuche; unvollendet

An manchen Abenden schnitten wir vor dem Vorhang gemeinsam den Docht; ein ganzes Leben durchgeredet, und wieder war es die dritte Nachtwache. Vom Anfang bis zum Ende alles erzählt; die Hälfte bleibt. Lass die Nacht tief werden; lass die Tinte im Tuschstein von selbst stocken. Die Worte werden dünn. Der Tau beginnt zu fallen. Eine einzige Wendung bleibt, und sie will nicht klar werden. Wieder und wieder kommt die Pinselspitze schwarz empor; gerade wenn die Tinte am dichtesten ist, wollen die Worte nicht werden.