Hanpu Li 李函璞

Nach der Melodie Fengrusong

Ci

Erstfassung Überarbeitung

《風入松》

丘亭欲雪已凝霜,依舊頑陽。 斜暉落甓猶難去,然金爐、待子宵長。 千里行來至此,雁丘今可成堂。 舊山橫影亂爐光,燼處餘香。 筆枯化紙容人念,料經年、應易遷忘。 芍藥更添紅雨,玉筋暗觸龍章。

Nach der Melodie Fengrusong

Am Hügelpavillon kündigt sich Schnee an; Reif hat sich schon gebildet, doch die eigensinnige Sonne bleibt. Schräges Licht fällt auf die Ziegel und will noch nicht weichen; das goldene Kohlenbecken brennt, durch die lange Nacht währt das Warten auf dich. Tausend Li zurückgelegt bis hierher; nun kann der Wildganshügel zur Halle werden. Der quer fallende Schatten des alten Berges stört das Licht des Kohlenbeckens; bei der Asche bleibt Duft. Der Pinsel ist trocken; das Papier wird den Flammen übergeben und birgt doch noch die Gedanken eines Menschen. Ich denke, mit den Jahren sollte das Vergessen leichtfallen. Die Pfingstrose fügt noch roten Regen hinzu; Jadesehne berührt heimlich Drachenglanz.