Erstfassung
《滿江紅 · 重讀舊作,憶經年復通音問事》
舊闋重翻,先認得、當年心力。
曾細剖、片言千轉,氣微聲澀。
鎖盡諸門身作鎖,翻來私語都成棘。
縱丁寧、舌底已春深,花時隔。
名復見,箋乍濕。言可續,時難逆。
任音書又杳,不催消息。
字入年輪方有響,痕藏木理猶能識。
聽鐘回、晝影過寒柯,尋常日。
Nach der Melodie Manjianghong · Ein altes Gedicht wieder lesen, an den erneuerten Kontakt nach Jahren denken
Wieder blättere ich in den alten Versen; zuerst erkenne ich die Kraft, die ich damals aufwandte.
So fein legte ich alles auseinander: wenige Worte, tausendmal gewendet, der Atem schwach, die Stimme rau.
Ich verschloss sämtliche Türen, machte meinen Körper zum Schloss; die vertraulichen Worte wurden, hin und her gewendet, alle zu Dornen.
Bei allem inständigen Zureden war unter meiner Zunge der Frühling schon weit, doch die Blütezeit lag fern.
Der Name erscheint wieder; plötzlich ist das Blatt nass. An Worte lässt sich wieder anknüpfen; die Zeit lässt sich schwer zurückdrehen.
Mögen die Nachrichten wieder ausbleiben; ich dränge nicht auf Neuigkeiten.
Erst wenn die Worte in die Jahresringe eingehen, erhalten sie Klang; die in der Maserung verborgene Spur bleibt lesbar.
Ich höre die Glocke wiederkehren; der Tagesschatten zieht über den kalten Ast. Ein gewöhnlicher Tag.