Nach der Melodie Manjianghong · Dich zurückhalten wollen, wissen, wie es kommen wird
Der alte Riss kaum genäht, da drängt der Frühlingswind schon wieder einen Gast zu bleiben.
Die Tür will zugehen; stattdessen schlägt der Vorhangschatten um und lässt den Frühling heimlich ein.
Die Taille ist schmal geworden, doch das Gewand bleibt eng; verborgene Spuren sammeln sich alle auf der Haut.
Bei der Rückkehr, so denke ich, wird die alte Nadel noch da sein, den neuen Riss zu nähen.
Die Lampe noch nicht kalt, der Mensch schon ausgewechselt. Die Tür bleibt offen, der Wind wird ungestüm.
Wozu noch wählen? Wer durch die Tür kommt, ist Jade.
Erstes Licht und kalter Ast widerstreiten im karmischen Bewusstsein; Fengcheng und Yuanli sollten beisammensitzen.
Sieh den Ausgang: die Naht wieder ganz, keine Spur.
Nach der Melodie Manjianghong · Dich zurückhalten wollen, wissen, wie es kommen wird — andere Fassung
Die Wasseruhr läuft leer; die Glocke kehrt wieder. Wo sie den Morgen ruft, bleibt ihr Nachklang noch verstopft.
Die Tür will zugehen; der schäbige Kragen will fort, doch schon wird ein weiterer feiner Gast empfangen.
Alte Dinge treten wieder aus dem neuen Kalender; vor den Stufen werden Wind und Regen ganz zum Flötenklang.
Die schöne Zeit liegt ganz in einem Laut—doch Staub hat sich zuerst gesammelt.
Leerer, leerer Schnee bewahrt die alte Farbe. Licht wendet sich leicht; die Spur lässt sich schwer verwischen.
Wie oft auch Rock und Kappe wechseln, alle werden kostbare Jade genannt.
Erstes Licht und kalter Ast widerstreiten im karmischen Bewusstsein; Fengcheng und Yuanli sollten beisammensitzen.
Der Morgenberg ist versperrt; der Tagesschatten bringt der kalten Blüte Opfer dar, noch immer ohne Rast.